24.06.2010

CSA-Kreisvorsitzender Dr. Christian Steidl wiedergewählt

Gerechte Lastenverteilung bei Finanzierung der Bankenkrise und wohnortnahe Arbeitsplätze gefordert

Kreis Miltenberg. Einstimmig wurden der Kreisvorsitzende Dr. Christian Steidl und seine Stellvertreter Siegbert Buhleier und Jennifer Rudowicz bei der Kreisversammlung der Christlich-Sozialen Arbeitnehmer (CSA) am vergangenen Dienstag in Erlenbach in ihren Ämtern bestätigt. In seinem Rechenschaftsbericht erläuterte Steidl, dass sich die CSA mit den Ursachen, Folgen und Konsequenzen aus der Bankenkrise beschäftigt hat und eine sozial gerechte Lastenverteilung beim Abbau der aufgetürmten Schuldenberge fordert.

Nach vielen Jahren ohne gewählten CSA-Kreisvorstand wurde der Verband im Jahr 2007 wiederbelebt. Den zwischenzeitlich eingeführten Mitgliedsbeitrag zahlte damals niemand, berichtete der Chemiker Dr. Christian Steidl, der im Marketing einer Frankfurter Chemiefirma arbeitet. Inzwischen sei es gelungen, nicht nur alte Mitglieder zu reaktivieren, sondern auch neue zu werben und der Verband zählt nun 36 Mitglieder. „Diesen Aufwärtstrend wollen wir fortsetzen”, so Steidl

Eines der Neumitglieder ist Karin Nebauer, die die Kassenführung von Werner Dörrhöfer übernimmt, der aus beruflichen Gründen nicht mehr im Landkreis Miltenberg wohnt. Einen weiteren Generationswechesel gab es in der Schriftführung. Hier übernimmt Thomas Bräutigam das Amt von Manfred Scholz. Als Beisitzer gehören dem Vorstand Burkard Rüth, Barbara Beck, Franz-Josef Zöller, Maria Ripperger, Manfred Scholz und Martin Nebauer an. Die Kassenprüfung übernehmen Matthias Ebert und Jürgen Schneider.

Zu Bezirksdelegierten wurden Christian Steidl, Jennifer Rudowicz, Siegbert Buhleier und Thomas Bräutigam gewählt. Ersatzdelegierte sind Karin Nebauer, Barbara Beck, Manfred Scholz und Burkard Rüth. In der Landesversammlung wird die Miltenberger CSA von Christian Steidl und Jennifer Rudowicz bzw. ersatzweise von Siegbert Buhleier und Thomas Bräutigam vertreten.

In den letzten Amtsperiode widmete sich die CSA in öffentlichen Veranstaltungen den Themen „Auswirkungen der Globalisierung auf den Landkreis Miltenberg”, „Ursachen und Folgen der Bankenkrise”, „Schuldnerberatung” und „Hartz IV und die Zukunft der ARGE”. Außerdem machte sich die CSA dafür stark, dass eine gute Infrastruktur und neue Industrie- und Gewerbegebiete die Schaffung neuer wohnortnaher Arbeitsplätze ermöglichen. Für den Herbst ist ein Gedankenaustausch mit den neugewählten Personal- und Betriebsräten geplant, kündigte Christian Steidl an.

Der CSA-Bezirksvorsitzende Kurt Schreck aus Erlenbach bei Marktheidenfeld leitete die Neuwahlen und zeigte sich erfreut, dass es bei der Miltenberger CSA wieder aufwärts geht und die für die Arbeitnehmer wichtigen Themen aufgegriffen werden. Auch habe sich der CSA-Kreisverband schon vor der Bundestagswahl in einem auf Bezirksebene beschlossenen Thesenpapier dafür ausgesprochen, eine europäische Ratingagentur zu etablieren, eine Finanztransaktionssteuer einzuführen und die Einnahmen zur Refinanzierung der Banken- und Wirtschaftskrise des Jahres 2008 heranzuziehen - nicht zur Rücklagenbildung für die nächste Krise. Erfreulicherweise habe sich die Mutterpartei CSU diese Positionen mittlerweile zu eigen gemacht. Es lohne sich, dafür zu kämpfen, dass dies in Zukunft öfter und früher geschehe.



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